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Die Plejaden (M45)
1.264 mal gesehen | Aktualisiert: 16. April 2024 | Stefan Gerlach | Blog | Nachtfotografie

Die Plejaden (M45)



Und wieder raus. Bei Nacht. Warm ist auch irgendwie anders. Aber es macht viel Spaß, vor allem wenn man sieht, was mit einer normalen digitalen Spiegelreflexkamera so alles möglich ist. Und die Ruhe. Es ist ganz Still. Nur die Sterne und Du.

Gestern Nacht war ich also wieder draußen um mir diesmal die Plejaden etwas genauer anzusehen. Nachdem ich Messier 44, den Jupiter und den Mond schon abgelichtet hatte, war dies mein nächstes Ziel.

In der Nacht, in der ich die Bilder vom Orion Nebel gemacht hatte, war ich über die Plejaden gestolpert. Diese liegen rechts vom Sternbild Orion und waren in dieser Nacht sehr gut sichtbar. Sie erinnern auf den ersten Blick an den kleinen Wagen, dieser liegt jedoch woanders und ist etwas größer am Sternenhimmel.

 
Plejaden, März 2015 mit 18mm, Belichtung: 20 Sek. ISO 1600, Blende 3,5

Die Plejaden (auch Atlantiden, Atlantiaden, Siebengestirn, Sieben Schwestern, Gluckhenne) sind ein offener Sternhaufen, der mit bloßem Auge gesehen werden kann. Im Messier-Katalog hat er die Bezeichnung M45. Sie sind Teil unserer Galaxie, der Milchstraße. Quelle: Wikipedia

Wie habe ich diese Bilder gemacht?

Eigentlich gehe ich bei meinen Nacht- und vor allem Sternenfotografien immer gleich vor, bis auf die Aufnahme(n) der Mehrfachbelichtungen. Ich nehme lediglich meine EOS Kamera, das Weitwinkel und/oder Teleobjektiv, meinen Fernauslöser und das Stativ. Dann suche ich mein Objekt am Sternenhimmel. Einige davon kann man mit bloßem Auge sehen, andere suche ich dann mit meiner Android App Sternatlas. Sobald das Objekt gesichtet ist, baue ich das Stativ auf und richte es (und die Kamera) darauf aus. Dann stelle ich auf unendliche Schärfe und wähle die Einstellungen, die zum gewünschten Erfolg führen.



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